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Den Magyar Vizsla, auch bekannt als Ungarischer Vorstehhund, gibt es als drahthaarigen und als kurzhaarigen Vizsla. Beide gehören lt. FCI (Federation Cynologique Internationale) zur Gruppe 7, Vorstehhunde, Sektion 1, kontinentale Vorstehhunde, Sub-Sektion 1, Braque und sind als Drahthaar-Vizla unter der Rassenstandardnummer 239, als Kurzhaar-Vizsla unter 57 eingetragen. Die Grundlage wurde wohl durch die Vermischung der Jagdhunde der wandernden Nomadenstämme mit den spürhundartigen Rassen des Karpatenbeckens geschaffen. Während der Türkenherrschaft erfolgte wieder eine Einkreuzung anderer Rassen, unter anderem die des Sloughi. Als sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts englische und deutsche Vorstehhundrassen in Ungarn verbreiteten, hinterließen auch diese ihre Spuren in der Entwicklung der Rasse. Besonders im 18. Jahrhundert hatte die Zucht des Vizslas einen großen Aufschwung, der allerdings Mitte des 19. Jahrhunderts zu Ende war, da die Haltung von Jagdhunden an eine Genehmigung des österreichischen Hofes gebunden war. Eine Veröffentlichung in der Zeitschrift "Nimerod" 1916, in der auf das Aussterben des Vizslas hingewiesen wurde, verschaffte der Rasse allgemeine Aufmerksamkeit und trug somit zu ihrer Rettung bei. Die FCI erkannte 1936 den niedergelegten Rassenstandard an. Bis zum Ende des 2. Weltkrieges ging der Bestand an Vizslas allerdings wiederum gefährlich weit zurück und auch die originalen Stammbücher waren vernichtet worden. Der Ungarische Vizsla Club begann mit dem 'Wiederaufbau' der Rasse und 1996 erkannte die FCI den neu verfassten Rassenstandard an. Der Magyar Vizsla ist ein Mehrzweckhund mit sehr gutem Benehmen und bei genügend Bewegungsfreiheit auch für Nichtjäger geeignet.

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