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Die Knabstrupper kommen aus Dänemark, wo sich die Ursprung ihrer Rasse im weitesten Sinne auf die Kreuzung einer Fredericksborger-Stute und eines schwarzen Andalusiers in der Mitte des 16. Jahrhunderts zurückführen lässt. Die eigentliche Zeit der Entstehung der Knabstrupper fand allerdings erst im Jahre 1577 - 1648 unter Christian dem IV. statt, der das von seinem Vater Frederick dem II. gegründete königliche Gestüt Fredericksborg zu großem Ruhm führte. Er war es, der als "Sonnenkönig des Nordens" immer mehr zu den seltenen Farbschlägen der Fredericksborger Zucht tendierte. Im Jahre 1660 wird das erste Mal ein getigerter Hengst erwähnt. Später wurde ein "spaettet" Hengst namens Rantzou erwähnt, der in der Tigerscheckenzucht eingesetzt worden ist. Viel wichtiger waren zu der Zeit jedoch die weißen Fredericksborger, die an Königshäuser der "ganzen Welt" geliefert wurden. Auch Christian der V. und der VI. hatten eine Vorliebe für bunte Pferde, so dass die Zucht der Tigerschecken weiter gezielt verfolgt wurde. (Ganz kurz sei erwähnt, dass die heute so berühmten Lippizaner auch über die Fredericksborger mitbegründet wurden, durch den Stutenstamm "Deflorata" und den Hengst " Pluto", der 1771 nach Österreich verkauft wurde.) Das Gut Knabstrup in Dänemark, das der Rasse zu ihrem Namen verhalf, wurde 1798 von Major Lunn übernommen, der versuchte, alte Fredericksborger Linien zu erhalten. Dies wurde ein voller Erfolg. Er selektierte nach Qualität und Leistung. Vor allem sei hier die Stute "Flaebe" erwähnt, die alter spanischer Rasse war und durch Leistung im Krieg gezeigt hatte, daß sie "würdig" war, die Stammstute der Knabstrupperzucht zu werden. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde jedoch auf Grund einiger Schicksalschläge die Zucht der Knabstrupper auf Gut Knabstrup eingestellt. Erst Anfang der 70er Jahre ist man in Dänemark wieder aktiver geworden, sich um den Verbleib dieses Kulturgutes der "Knabstrupper" zu bemühen, und gründete einen Verein "Knabstrupper foreningen for Danmark". Mühsam wurden die restlichen Pferde zusammengesucht, die teilweise schon ein hohes Alter erreicht hatten. Heute sind es deren Nachkommen, mit denen versucht wird, in Dänemark, noch mehr aber in Deutschland und einigen anderen Ländern, die alten Linien und den alten Knabstruppertyp zu erhalten oder zurück zu züchten, um dem drohenden Aussterben dieser Kulturrasse entgegenzuwirken. Leider nicht immer mit Erfolg. Es wurde zuviel Fremdblut eingemischt, so dass es heute Knabstrupper gibt, die eigentlich nur der "typischen" Farbe wegen so heißen sollten und nicht aufgrund von Typ oder Abstammung.

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